bootstrapping
kohr.supply funktioniert noch nicht wirklich. Es gibt keine Transporteure und auch nichts was transportiert werden könnte weil es keine Transporteure gibt. Auch gibt es weder Hennen noch Eier.
Aber wie könnte man die kritische Masse erreichen? Es braucht entweder Idealisten oder Menschen denen kohr.supply wirklich was bringen kann. Oder am besten idealistische Menschen die eine konkrete logistische Herausforderung vor sich haben.
Was könnte eine erste sinnvolle Anwendung sein?
- Braucht das openfoodnetwork nicht noch eine Transportschicht unten drunter?
- atalanda eine Shopplattform für regionale Händler, sogar mit Same Day Delivery, wer also noch klassisch einkauft kann gleich regional, crowd-same-day-delivern.
- Besucherinnen von Festivals sind meist auf einem begrenzten Zeitraum, auf einer begrenzten Fläche unter oft logistischen schwierigen Bedingungen. Auf einem Festival braucht man ständig irgendwas, was man sich gegenseitig, auch dem Zeltnachbar mitbringen kann. Aber viellicht dehnt man dann kohr.supply auf auch das die An- und Abreise davor und dannach aus.
- oder es gibt ein Startup das einen offene, fairen, weil effizenterern, Lieferdienst aufmacht. Was Foodora, deliveroo, der klassische Pizzabote, Alkoport oder Essen auf Rädern alle hintereinander können, kann kohr.supply parallel. Allerdings sind Lebensmittel meist zeitkritische Lieferungen, denn wer will schon mit Hunger im Bauch sehen das die Pizza an einem Hub zwei Straßen weiter kalt wird.
- erst mal denk man an die etablierten Paket Logistiker DHL, UPS, Hermes, DPD, GLS und Co. Aber ist es nicht deren Geschäftsmodell einzeln zu zu arbeiten?
- oder man macht das indirekt: sich bei Hermes als subunternehmerischer Auslieferfahrer anzumelden und dann mit den anderen selbstständigen Lieferanten kohr.supply nutzen um sich die Arbeit aufzuteilen.Dan hat man den ersten Hub Ware abgeholt wird, Lieferanten und Empfänger. Leider ist das in den meisten AGBs verboten, aber es gibt Lieferfahrer die das unter der Hand über persönlich Kontakte machen. Leider recht ineffektiv, da sich die Fahrer immer treffen müssen.
- anstatt zu einem etablerten Logistiker zu gehen, könnte man zu einem etablierten Hub zu gehen. Der Drogeriemarkt dm.de hat ein standardisiertes Sortiment was oft gebraucht wird und der Chef von dm, Götz Werner, ist ein Anthroposoph (macht viel für Grundeinkommen) vielleicht hat der Lust?
- es gibt zahltreiche, meist lokal aufgestellte Einkauf Services (Göttingen, Ostalb, Franken etc.) die aber alle selbst ausliefern
- oder jemand baut einen virtuellen Einkauf Services wo Kleinstverdiener einfach doppelt einkaufen, aber nicht selber liefern müssen.
- in der Logistikbranche gibt es neue Trends wie die Drohnen für letzte Meile. Es würde der Himmel schwarz werden, wenn Drohnen von den Logistikzentren auf der grünen Wiese in die Innenstädte fliegen müssten. Aber wenn LKWs die Massen von Paketen in die Stadtviertel bringen und dann Drohnen die Treppensteigearbeit der Lieferfahrer übernehmen kann das funktionieren. Muss man nur noch eine Möglichkeit finden Pakete zu übergeben: wenn der große Liefer-LKW zum hub wird können Drohne oder Menschen die Sendungen verteilen. Genauso bei Lastfahrräder, niemand will mit dem Radl über den Autobahnring zum Paketzentrum fahren. Mit den Fahrrädern wird ein bestimmter Radius um eine Art Basisstation (in der Regel ein geparktes Zustellfahrzeug) beliefert.
Userbase
Wichtig für das Vertrauen der Nutzer wäre auch eine vielleicht schon bestehende Userbasis
- facebook connector
- nebenan.de oder das amerikanische nextdoor.com sind Nachbarschaftsforen, nicht so groß wie facebook, aber die Communities haben alle eine physische Nähe.
Wer mehr Ideen hat, gern an all@kohr.supply.
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